RAINHARD FINDLING - VERLEIHUNG WISSENSCHAFTSPREIS DER RAIFFEISENLANDESBANK OÖ

v. l. n. r.: GD-Stv. Michaela Keplinger-Mitterlehner, IHS-Chef Martin Kocher, die Preisträger Florian Mayer, Manuel Kienbacher, Rene Mayrhofer (in Vertretung von Rainhard Dieter Findling), Thomas Brunner-Kirchmair, JKU-Rektor Meinhard Lukas, Business-Upper-Austria-Geschäftsführer Werner Pamminger und Jury-Vorsitzender Friedrich Schneider. [Bild: ©RLB OÖ/Maringer]

Am 18. November 2019 wurde in der Raiffeisenlandesbank OÖ bereits zum 15. Mal der Wissenschaftspreis im Rahmen einer feierlichen Gala vergeben. Ausgezeichnet wurden dabei exzellente wissenschaftliche Arbeiten zu bank-, geld- oder kreditspezifischen Themen, die an einer der Fakultäten der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) verfasst wurden. „Der Wissenschaftspreis steht für den intensiven Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, aber auch für die besondere Verbundenheit der Raiffeisenlandesbank OÖ mit der JKU Linz“, sagte Michaela Keplinger-Mitterlehner, stellvertretende Generaldirektorin der RLB OÖ und Gastgeberin des Abends bei ihrem Eröffnungsstatement. „Wissen in die Gesellschaft und Wirtschaft zu bringen, ist heute ein Schlüsselfaktor für Universitäten. Mit dem Wissenschaftspreis können wir darüber hinaus Motivation und Anreiz für den Nachwuchs, dem aktuell wohl wichtigsten Standortfaktor, bieten“, sagte Meinhard Lukas, Rektor der Johannes Kepler Universität Linz.

Prämiert wurden heuer vier Arbeiten aus insgesamt 24 Einreichungen: eine Diplomarbeit, eine Masterthesis und zwei Dissertationen, allesamt aus unterschiedlichen Fakultäten. Ausgewählt wurden die Arbeiten von einer Jury unter der Leitung des renommierten Ökonomen und emeritierten Linzer Universitäts-Professors für Wirtschaft Friedrich Schneider. Die thematische Bandbreite reicht dabei von neuen Ansätzen für den Datenschutz auf mobilen Geräten bis hin zu Motiven, Verhaltensweisen und Potenzialen bei nachhaltigen Investments.

Wenn mobile Endgeräte wie Smartphone oder Laptop in falsche Hände geraten, erhalten Fremde eventuell Zugriff auf private Daten und können zum Beispiel Finanztransaktionen unter falschem Namen durchführen. Die Dissertation von Rainhard Findling vom Institut für Netzwerke und Sicherheit der JKU Linz zeigt drei neue Ansätze auf, die in Kombination für einen effektiven und zeitsparenden Schutz der Daten auf Mobilgeräten sorgen:

  1. benutzerfreundlicher Zugriffsschutz mittels biometrischer Benutzer-Verifizierung, die am Endgerät in einer sicheren Form gespeichert und verarbeitet wird
  2. situationsbedingte Übertragung von Zugriffserlaubnissen zwischen Mobilgeräten
  3. individuelles Vibrationsmuster während der Authentifizierung um Geräteaustausch durch Fremde zu erkennen

BERICHT ZUM 15. WISSENSCHAFTSPREIS DER RAIFFEISENLANDESBANK OÖ – GASTREDNER IHS-CHEF MARTIN KOCHER:
„Brexit kann Hinweis dafür sein, dass wir an die Grenzen der Globalisierung stoßen“

Details zum Wissenschaftspreis und den prämierten Arbeiten (PDF)